Der Boden im Kleingarten

Stachelnüsschen (Acaena). Der botanische Name bedeutet: akene = Nüsschen. Kaum vorstellbar, dass dieser Winzling zu den Rosengewächsen gehört. Das Stachelnüsschen ist mit 60 Arten auf der südlichen Halbkugel beheimatet und kommt vorwiegend in Australien, Neuseeland und Feuerland vor. Allerdings sind in Deutschland nur wenige Arten winterhart. Die immergrünen Pflanzen haben rosenähnliche Blätter, die unpaarig gefiedert sind.

Artenvielfalt der Bodendecker: Stachelnüsschen Weiterlesen »

Fette Henne (Sedum). Der botanische Name bedeutet: sedere = sitzen. Auch diese Pflanze gehört, wie viele Bodendecker, zu den Dickblattgewächsen (Crassulaceae). Allerdings ist Sedum mit 420 Arten (!) die umfangreichste Gattung dieser Familie. Dazu kommen noch zahllose Sorten. Als sitzend wird man wohl die Eigenschaft vieler Sedum-Arten bezeichnet haben, weil sie so genügsam sind und

Artenvielfalt der Bodendecker: Fette Henne Weiterlesen »

In diesem Jahr schreibe ich eine neue Serie zum Thema Bodendecker. Diese Pflanzen können eine zusammenhängende Fläche bedecken, eben wie eine Decke oder ein Teppich. Die Bodendecker können einen Rasen, Polster, Rosetten oder Horste bilden. Ihre vegetativen Teile (Blätter, Zweige) wachsen kaum in die Höhe und ihre generativen Teile (Blüten-, Fruchtstände) bleiben ebenfalls niedrig. Bodendecker

Artenvielfalt der Bodendecker: Hauswurz Weiterlesen »

Bodenverbesserungsmaßnahmen (organische und biologische): Als organische Substanzen werden jene Bestandteile des Bodens bezeichnet, die eines belebten Ursprungs sind. Dazu gehören lebende Pflanzenwurzeln, Bodenorganismen sowie abgestorbene und umgewandelte Reste von Tieren und Pflanzen. Die Gesamtheit dieser abgestorbenen, umgewandelten und neu synthetisierten organischen Substanzen ist unter dem Begriff Humus bekannt und ist Hauptanteil der organischen Substanz des

Der Boden im Kleingarten: Bodenverbesserungsmaßnahmen II Weiterlesen »

Bodenverbesserungsmaßnahmen (mechanische und anorganische): Darunter sind Aktivitäten zu verstehen, die entweder der Urbarmachung des Bodens oder der Beseitigung der Bodenmüdigkeit dienen und die in zwei Gruppen eingeteilt werden. Ein Erfolg stellt sich oftmals jedoch erst aus einer Kombination mehrerer, sich ergänzender Maßnahmen ein. Zur ersten Gruppe zählen mechanische sowie anorganische Maßnahmen und zur zweiten organische und biologische

Der Boden im Kleingarten: Bodenverbesserungsmaßnahmen I Weiterlesen »

Bodenmüdigkeit: Die verminderte Fruchtbarkeit eines Bodens wird als Bodenmüdigkeit bezeichnet. Dieser ertragsmindernde Zustand kann so weit gehen, dass Kulturpflanzen und Wildkräuter einen regelrechten Kümmerwuchs aufweisen. Die Ursachen hierfür können sehr unterschiedlich sein und werden nicht unbedingt nur durch einen Faktor verursacht. Bodenmüdigkeit ist zu registrieren, wenn am betreffenden Standort über Jahre hinweg nur eine Pflanzengattung

Der Boden im Kleingarten: Bodenmüdigkeit Weiterlesen »

Bodenschichten: Der Geologe teilt die Böden in Schichten ein, die er als Horizonte bezeichnet. Das Wissen um die einzelnen Horizonte und deren Vorkommen würde in unserem Falle zu weit führen. Für unsere Zwecke reicht folgende Einteilung: Oberboden (Mutterboden) ca. 20 bis 30 cm. Darunter liegen die Übergangsschicht, ca. 40 cm bis 50 cm und der

Der Boden im Kleingarten: Bodenschichten Weiterlesen »

Bodenstruktur: Die Struktur des Bodens ist durch die räumliche Anordnung der festen Bodenbestandteile zueinander definiert. Diese sind voneinander getrennt durch Zwischenräume, die entweder mit Luft und oder Wasser gefüllt sind. Man unterscheidet sogenannte Einzelkorn- und Krümelstruktur. Bei Einzelkornstruktur liegen die Mineralbestandteile mehr oder weniger stark ineinander zusammengefügt vor. Je höher der Feinanteil, umso stärker die

Der Boden im Kleingarten: Bodenstruktur und Bodenarten Weiterlesen »

Was ist „Boden“?  Diese Frage lässt sich am einfachsten klären, wenn wir uns die vielfältigen Funktionen des Bodens einmal genauer anschauen. Dieser ist der Ausdehnungsraum für die Wurzeln der Pflanzen, bringt Halt und Standfestigkeit für die Pflanzen. Speichert den Niederschlag in Regenzeiten und schafft somit Vorräte bei Trockenperioden. Ein wichtiger Faktor ist, der Boden speichert

Der Boden im Kleingarten: Was ist „Boden“? Weiterlesen »

Liebe Gartenfreunde, in den nächsten Folgen erfahren Sie, was unter der Bezeichnung „Boden“ eigentlich zu verstehen ist und wie man diesen behandeln soll. Jeder von uns kennt den Begriff „Mutterboden“, der bei vielen Völkern mit einem tieferen Sinn einhergeht. Wenn wir einmal genauer darüber nachdecken, werden wir feststellen, dass der Boden wirklich die Mutter des Lebens auf

Der Boden im Kleingarten: Der Mutterboden Weiterlesen »