Der Boden im Kleingarten

Bodendecker beschatten den Boden und schützen ihn vor starken Temperaturschwankungen und Wetterextremen. Sie wirken ein wenig dem Klimawandel entgegen und verbessern das Mikroklima im Kleingarten. Sie lockern mit ihren Wurzeln das Erdreich, halten es feucht, liefern Humus und fördern das Bo­den­le­ben. Im Kleingarten spricht also einiges dafür, Bodendecker zu pflanzen, und das natürlich auch, weil

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Der Thymian (Thymus) gehört zur Familie der Lippenblütler. Im „Leipziger Gartenfreund“; Ausgabe März 2017 – Seite 21, finden die Sammler unserer Verbandszeitschrift bereits einen Beitrag zum Thema Thymian. Allerdings ging es in meinem damaligen Beitrag um viel Allgemeines zu dieser Pflanzengattung, die ja ein sehr gutes Heilmittel ist. Im heutigen Beitrag geht es nun um den

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Der Ziest (Stachys) gehört zur Familie der Lippenblütler. Weltweit gibt es über 300 Arten. In unseren Gärten findet man von dieser Pflanzengattung nur die eine Art, die aber unter verschiedenen Namen gehandelt wird; S. olympica, byzantinia, germanica oder lanata. Es handelt sich dabei um einen Bodendecker, der häufig auch in Grünanlagen, Gartenschauen und Bauerngärten anzutreffen ist. Der

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Die Haselwurz (Asarum) gehört zur Familie der Osterluzeigewächse.  In der Literatur findet man über 30 weitere verschiedene deutsche Namen, wie Hexenrauch, Leberkraut oder Teufelsklaue. Dazu kommen noch viele regionale und mundartliche Namen, wie Mausöhrlein oder Haselmusch. Die für unsere Kleingärten in Frage kommende Art ist in Europa beheimatet. Deshalb auch Asarum europaeum. Aus dem griechischen

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Der Günsel (Ajuga) gehört zur Familie der Lippenblütler. Die für unsere Kleingärten in Frage kommenden Arten sind in Europa bis zum Kaukasus beheimatet. Die 65 bekannten Arten von Günsel kommen zum Teil auch in Nordafrika vor. Woher der lateinische Name stammt ist nicht sicher geklärt. Die niedrigen, sehr dicht wachsenden Pflanzen haben etwa 3 bis

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Der Gundermann (Glechoma) gehört zur Familie der Lippenblütler und ist überall in Europa zu Hause. Diese Pflanzengattung umfasst nur eine Art, die auch als efeuartiger Gundermann bezeichnet wird. Gundermann findet man in der freien Natur an Zäunen, auf Wiesen und unter lichten Gehölzen. Er breitet sich durch lange Ausläufer, die immer wieder Wurzeln bilden aus (daher

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Mittagsblume (Delosperma). Zu den Mittagsblumen gehören viele verschiedene Gattungen, Arten und Sorten. Die Pflanzen stammen aus felsigen Hochlagen des südlichen Afrika. Im Blumenhandel und Internet werden sehr schöne Sorten angeboten, die jedoch keine harten Winter überstehen. Solche Pflanzen sollten dementsprechend als einjährige Sommerblumen angeboten werden. Leider werden Kunden aber nicht über die Winterhärte informiert. In

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Fiederkraut (Cotula squalida). Die Pflanze gehört zu den Korbblütlern wie die Sonnenblume. Während Sonnenblumen meterhoch werden können, wird das Fiederkraut nur wenige Zentimeter hoch. Der  lateinische Artname squalida bedeutet eigentlich schmutzig. Das kommt daher, weil es von dieser Pflanze bronzefarbene Sorten gibt, die schmutzig wirken könnten. Wie so oft, sind Pflanzenzüchter mit der Namensfindung recht

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Bruchkraut (Herniaria). Die Pflanze gehört zu den Nelkengewächsen. Das sieht man ihr aber nicht an. Das Bruchkraut hat winzige Blüten die hellgrün sind und in Knäulen sitzen. Die Blütezeit ist von Juni bis August, wird aber kaum wahrgenommen. Der botanische Name ist von Bruch (lat. hernia) abgeleitet. Bruchkraut kommt in Europa, Nordafrika und Asien vor.

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Steinbrech (Saxifraga). Die Pflanze kann scheinbar Steine brechen. Deshalb bezieht sich der botanische Name auf: saxum = Fels und frangere = brechen. Der Steinbrech ist mit mehr als 300 Arten auf der ganzen Welt anzutreffen. Außerdem gibt es zudem viele Formen und Sorten. Damit eine Unterscheidung und Zuordnung einigermaßen möglich ist, hat man Gruppen gebildet: Moosartiger

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