Klaus Rost

Bei Erkundungen in der Natur begegnet man oft einem gelben Schild mit einer stilisierten schwarzen Eule darauf. Wie und warum kam die Eule auf das Schild? „Erfunden“ wurde die Naturschutzeule im Jahr 1950 von Kurt Kretschmann, der damals Naturschutzbeauftragter des Brandenburger Landkreises Oberbarnim war. Auf der Suche nach einem einprägsamen Zeichen zur Kennzeichnung von Broschüren

Aus der Vogelwelt: Waldohreule Weiterlesen »

Dort wo unsere Kleingärten an offene, wechselvolle Landschaften anschließen, an ländliche Wohnlagen und an Feldfluren, kann man auf einen sperlingsgroßen gelben Vogel stoßen – die Goldammer. Eine mit Büschen, Hecken, Gehölzen und Brachflächen durchsetzte Landschaft, mit Bäumen bestandene Landstraßen, Waldränder, leicht „verwilderte“ Bauerngärten mit alten Obstbäumen, Unterholz und Brombeerhecken etc. bieten der Goldammer Unterschlupf und Nahrung. Aufmerksam wird

Aus der Vogelwelt: Goldammer Weiterlesen »

Im September wird die Hauptzugzeit eingeläutet, in der uns die Mehrheit der Zugvögel verlässt. Der Abzug vollzieht sich nicht so auffällig wie die Ankunft im Frühjahr, denn Zugvögel melden sich nicht ab. Sie sind einfach verschwunden und das wird dem Beobachter erst viel später bewusst. Zurück bleiben höchstens einige Nachzügler, deren Junge einer Spätbrut noch

Aus der Vogelwelt: Uferschwalbe und Bienenfresser Weiterlesen »

auch in der Öffentlichkeit wohl zu den bekanntesten Vogelarten. Sie sind mit Ausnahme der ozeanischen Inseln und arktischer sowie antarktischer Gebiete über die ganze Welt verbreitet. Schwalben als ausgesprochene Zugvögel verbringen ihre Brutzeit während der warmen Monate in Mitteleuropa und überwintern im südlichen Afrika. Im August erfüllten Familienschwärme die warme Sommerluft und zu hunderten saßen sie

Aus der Vogelwelt: Rauchschwalbe und Mehlschwalbe Weiterlesen »

An Flüssen, Bächen, Seen, Teichen und selbst an den kleinsten Gewässern stellt sich ein großer grauweiß aussehender Vogel mit langen Beinen und langem Hals ein. Er ist kein Gartenvogel. Doch ist er auch hier oft auf Nahrungssuche zu beobachten. Vor allem, wenn sich Teiche in unseren Gärten befinden, in denen sich Goldfische, Kois u.a. Fische

Aus der Vogelwelt: Graureiher und Silberreiher Weiterlesen »

Nachdem in einer vorangegangenen Ausgabe über die Spechte im Allgemeinen und den Buntspecht im Speziellen berichtet wurde, stehen heute der Mittel- und Kleinspechte im Blickpunkt.Mittelspechte sehen den Buntspechten sehr ähnlich und werden auch oft mit ihnen verwechselt. Allerdings sind Mittelspechte kleiner (etwa 20 cm) und vor allem sehr viel seltener als Buntspechte. Sein Durchschnittsgewicht liegt bei 58 Gramm.

Aus der Vogelwelt: Mittelspecht und Kleinspecht Weiterlesen »

Im Buch „Die Vögel“ schrieb Alfred Edmund Brehm 1879 „Der Fink ist ein munterer, lebhafter, geschickter und kluger, aber heftiger und zänkischer Vogel“ was uns veranlasst, ihn etwas näher kennen zu lernen.  Die große Anpassungsfähigkeit des Buchfinken machte ihn zu einem unserer häufigsten Singvögel. Mit Ausnahme junger Schonungen brütet er in allen Altersbeständen des Waldes. Gleichermaßen ist

Aus der Vogelwelt: Buchfink Weiterlesen »

„Kuckuck, Kuckuck ruft’s aus dem Wald. Lasset uns singen, tanzen und springen. Frühling, Frühling wird es nun bald.“ Jeder kennt das Lied und hat es vielleicht in seiner Kinderzeit selbst mit Begeisterung gesungen. Und jeder kennt auch den Ruf, der dem Vogel seinen Namen verschaffte. Und ganz wichtig, wenn der Kuckuck ruft sollte man unbedingt Geld in der

Aus der Vogelwelt: Kuckuck Weiterlesen »

Bei einem Wald- oder Gartenspaziergang im Frühjahr ertönt zwischen dem Gezwitscher der Singvögel immer wieder mal ein Trommelwirbel – ein unverkennbares Geräusch, an dem schon jedes Kind erkennt, hier ist ein Specht am Werk.In ratternder Serie hämmert er mit seinem starken Schnabel auf einen morschen Ast oder einen hohlen Baumstamm ein. Wer denkt, für den Specht ist dabei Holz

Aus der Vogelwelt: Specht Weiterlesen »

Anfang der 1950er Jahre gab es auf dem Gebiet der ehemaligen DDR noch etwa 150 Brutpaare des Wanderfalken, von denen 30 zur felsbrütenden Population gehörten und der Rest Baumbrüter waren. Durch den Abschuss und den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln (DDT), in deren Folge die Vögel dünnschalige Eier produzierten, nahm der Bestand besorgniserregend ab. 1955 wurde im Polenztal

Aus der Vogelwelt: Wanderfalke Weiterlesen »