Klaus Rost

Der Teichrohrsänger (Acrocephalus scirpaceus ) im Volksmund auch Rohrspatz genannt, ist von den Rohrsängern am stärksten vertreten. Er ist ein in ganz Europa verbreiteter Zugvogel, der seine Heimat Ende September/Anfang Oktober verlässt und im tropischen Afrika überwintert. In der zweiten Aprilhälfte oder Anfang Mai kehrt er zu seinen Niststätten im Röhricht der Teiche und Seen

Aus der Vogelwelt – Teich- und Sumpfrohrsänger Weiterlesen »

Stehende und langsam fließende Gewässer sind vielfach von einem Schilfgürtel umrahmt, dessen Breite durch den Tiefenabfall der Uferzone bestimmt wird. Nimmt die Tiefe nur allmählich zu, so kann sich die Schilfzone Hunderte von Metern weit in den See erstrecken. Ein Schilfhalm ist lang, dünn und unverzweigt. Unten steht er im Wasser. Hier ist kein Platz,

Aus der Vogelwelt: Drosselrohrsänger Weiterlesen »

Das Blässhuhn, auch Blesshuhn oder Bläßhuhn geschrieben (stammt vom Wort „Blesse“, gehört zur Familie der Rallen. Es hat mit den Hühnern überhaupt nichts gemein, egal welche Schreibweise gewählt wird, sondern ist ein Gewässerbe-wohner. Das Blesshuhn ist ein knapp entengroßer, hoch im Wasser liegender, schwarzer Schwimmvogel mit leuchtend weißem Stirnschild und roten Augen, welcher kaum mit

Aus der Vogelwelt: Das Blässhuhn Weiterlesen »

Zur Vorstellung des ursprünglich aus Mittelasien stammenden Vogel gehört ein Blick in seine Geschichte. Der Jagdfasan (Phasianus colchicus,)oft auch nur kurz Fasan genannt, wurde schon vor 2000 Jahren eingeführt, und zwar zunächst nach Griechenland. Nachdem er bereits von Griechen und Römern zu kulinarischen Zwecken gehalten, wurde er hauptsächlich als Jagdvogel in Mitteleuropa eingeführt. Von dort

Aus der Vogelwelt: Der Fasan Weiterlesen »

Wenn es stürmt und schneit, erscheinen besonders an der Küste Trupps von Singvögeln, die hier im Sommer niemals zu beobachten sind. Es handelt sich um arktische Winter-gäste, die das Wattenmeer zur Überwinterung nutzen. Als nördlichster Brutvogel der Welt kommt die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) hervorragend mit winterlichem Wetter zurecht. Kein anderer Landvogel brütet so weit nördlich

Aus der Vogelwelt: Ammern (6) Schnee-, Fichten-, Kappen- und Türkenammer Weiterlesen »

Die Grauammer (Emberitza calandra) ist die größte Ammer Europas. Der ehemals häufige Singvogel wird leider zunehmend von der intensivierten Landwirtschaft bedroht. Wie das Wort Calandra andeutet („Lerche“ auf Griechisch), ähnelt diese Ammer der Feldlerche, aber sie unterscheidet sich von dieser durch ihren großen, kegelförmigen Schnabel und dem Fehlen einer Haube. Wie viele Ammern hat die

Aus der Vogelwelt: Ammern (5) Grau-, Zaunammer Weiterlesen »

Der Ortolan (Emberiza hortulana), wird auch als Gartenammer bezeichnet, ist, oder besser war wie wir später erfahren, eine charakteristische Art der offenen Landschaft. Lebensraum sind die reich gegliederten Agrarlandschaften im wärmebegünstigten Flach- und Hügelland mit leichten und trockenen Böden. Voraussetzung ist, dass Sing-warten (zum Beispiel Waldränder, Feldgehölze, Feldwege mit Baumreihen) in ausreichender Zahl vorhanden sind.

Aus der Vogelwelt: Ammern (4) Ortolan, Grauortolan Weiterlesen »

Die Waldammer (Emberiza rustica) ist eine Nordöstliche Art deren Brutgebiet der dich-ten, sumpfigen dunklen Taiga, dessen Verbreitung vom Südrand der Taiga bis an die Grenze hochstämmiger Waldinseln in der Waldtundra reicht, wobei die Art jedoch nicht die geschlossenen Hochwälder, sondern offenere  Standorte wie Nasswiesen, Über-schwemmungsflächen, Ufergehölze und schüttere Moorkiefernwälder sowie Pioniersta-dien nach Waldbrand oder Kahlschlag

Aus der Vogelwelt: Ammern (3) Wald-, Sporn-, Zwergammer Weiterlesen »

Die knapp sperlingsgroße Rohrammer (Emberiza schoeniclus) kann mit keiner anderen unserer einheimischen Ammern verwechselt werden. Rohrammer-Männchen haben einen schwarzen Kopf und eine schwarze Kehle, dazwischen liegt ein weißes Nacken-band, das an den Kopfseiten zu einem Bartstreifen ausläuft. Der Rücken ist schwarz mit rostroten Federsäumen. Flügel und Schwanz sind braun-schwarz gemustert, der Bauch ist grau. Das

Aus der Vogelwelt: Ammern (2) Rohr-, Fichtenammer, Weiterlesen »

Mit Vogelarten, die nicht unmittelbar unsere Gärten als ihren Lebensraum nutzen – die Ammern, sollen Sie in den folgenden Beiträgen bekanntgemacht werden. Im außerstädtischen Umfeld der Gärten mitunter jedoch beobachtet werden können. In der Familie der Ammern sind 197 Arten vereint, davon sind 6 Arten Brutvogel in Deutschland. In Sachsen selbst sind die Gold-, Rohr-,

Aus der Vogelwelt: Ammern (1) – Allgemein, Goldammer Weiterlesen »