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In vielen Gärten steht an trockenen Stellen als Steingartenpflanze der Felsenmauerpfeffer, die Fetthenne oder die Tripmadam (Sedem rupestre). Sie gehört zur Familie der Dickblattgewächse. Die Tripmadam (diesen Namen mag ich besonders) ist auch wildwachsend auf trockenen Standorten in Wäldern und Hügeln, zwischen Felsen und alten Gemäuern zu finden. Durch ihre Anspruchslosigkeit und Trockentoleranz wird sie

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Auf mässig trockenen und nährstoffreichen Böden, auf Schuttplätzen, Brachland und Gräben oder kultiviert die geschützte Pflanze Herzgespann (Leonurus cardiaca) zufinden Auch unter den Namen Löwenschwanz, Herzgold, Herzkräutel, Mutterwurz oder Wolfstrapp ist die interessante Pflanze bekannt. Die ausdauernde Pflanze, die zu den Lippenblütlern gehört, erfreut uns mit ihren Blüten von Juni bis September. Aus einem Wurzelstock

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In manchen Kirchen werden zu Mariä Himmelfahrt Kräuter gesegnet. Sieben bis 77 Kräuter, in der Mitte immer eine Königskerze, werden zu einem Buschen zusammengebunden. „Kräuterbuschen waren und sind ja ursprünglich „Lebensruten“ deren Berührung die fruchtbarkeitsspendende und heilende Kraft der Vegetation auf Mensch und Tier übertragen sollte“ (Wikipedia). Der Kräuterbuschen wird zum Schutz von Mensch, Tier,

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Eine Pflanze, die im Mittelalter vor allem in Thüringen Bedeutung hatte, ist der Waid (Isatis tincturia). Die Waidblätter wurden getrocknet oder frisch verarbeitet zum Färben von Naturstoffen genutzt und die lie?en die Produkte in einem wunderschönen Indigoblau erstrahlen. Mit der Nutzung synthetischer Farben ging die Bedeutung von Waid zurück. Um 1980 erfolgte ein Renaissance der

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Zum Teil verwildert, an feuchten Stellen wie Gräben und Bachufern ist das Barbarakraut (Barbara vulgaris) anzutreffen. Das echte Berbenkraut, das Frühjahrsbarbarakraut oder die Winterkresse gehört zu den Kreuzblütlern. Die Pflanze hat einen verzweigten Wurzelstock und bildet im ersten Jahr eine Rosette mit fünf- bis neunfach gefiederten Blättern. Diese sind sattgrün und dick. Im zweiten Jahr

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Nicht direkt vor unserer Haustür aber im Gebirge auf wenig gedüngten Bergwiesen und Heidekrautbeständen ist die Bergarnika  (Arnica montana), gelegentlich im Flachland, auf sandigen und torfig humosen Wiesen, die Wiesenarnika (Arnica chamissonis) anzutreffen. Arnika gehört zu den Korbblütlern und ist eine ausdauernde Pflanze. Bezaubernd sind ihre leuchtend gelben unregelmäßigen Blüten, die von einem zottig behaarten

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Schon seit meiner Jugend fasziniert mich durch ihr interessantes Aussehen eine Pflanze mit dem Namen Schlafmützchen. Sie wurde damals in unserem kleinen Blumenbeet neben der Versuchsfläche angebaut. Die Pflanze geriet dann bei mir in Vergessenheit, bis ich sie im Bot. Garten wieder entdeckte. Ursprünglich stammt das Schlafmützchen oder der Goldmohn (Eschscholzia california) aus Kalifornien, dessen

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In Auwäldern, auf Schutt- und Geröllhalden, an Wegrändern, in Hecken und Gebüsch kann sich das Seifenkraut (Saponaria officinalis), das zu den Nelkengewächsen  gehört,  ansiedeln. Mit einem reichverzweigten Wurzelstock, der fingerdick werden kann, überwindert die Pflanze. Im Frühjahr bilden sich bis zu 80 cm hohe Stängel, die nach oben verzweigt sind. An schwach duftenden Blüten können

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In dieser Ausgabe möchte ich Sie auf Jasmin aufmerksam machen. Er gehört zu einer grossen Gattung von über 200 sommer- oder immergrünen Sträuchern oder Kletterpflanzen. Der auf dem Bild zu sehende Jasmin ist unter den Namen Echter Winterjasmin oder Nacktblütiger Jasmin (Jasminun nudiflorum) bekannt. Jasmin wird meist mit einem süsslichen Duft in Verbindung gebracht. So

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Eine Pflanze, die in den vergangenen Jahren wieder interessant wurde, ist das Mutterkraut (Chysanthemum parthenium). Die ausdauernde Staude, die zu den Korbblütlern gehört, kann bis zum Winter Blüten tragen. Durch zahlreiche Samenbildung ist eine Selbstaussaat immer möglich. In ihrem Aussehen ähnelt sie der Kamille, kann etwa 60 cm hoch werden undi st jetzt in vielen

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