Vögel

Zur Vorstellung des ursprünglich aus Mittelasien stammenden Vogel gehört ein Blick in seine Geschichte. Der Jagdfasan (Phasianus colchicus,)oft auch nur kurz Fasan genannt, wurde schon vor 2000 Jahren eingeführt, und zwar zunächst nach Griechenland. Nachdem er bereits von Griechen und Römern zu kulinarischen Zwecken gehalten, wurde er hauptsächlich als Jagdvogel in Mitteleuropa eingeführt. Von dort

Aus der Vogelwelt: Der Fasan Weiterlesen »

Wenn es stürmt und schneit, erscheinen besonders an der Küste Trupps von Singvögeln, die hier im Sommer niemals zu beobachten sind. Es handelt sich um arktische Winter-gäste, die das Wattenmeer zur Überwinterung nutzen. Als nördlichster Brutvogel der Welt kommt die Schneeammer (Plectrophenax nivalis) hervorragend mit winterlichem Wetter zurecht. Kein anderer Landvogel brütet so weit nördlich

Aus der Vogelwelt: Ammern (6) Schnee-, Fichten-, Kappen- und Türkenammer Weiterlesen »

Die Grauammer (Emberitza calandra) ist die größte Ammer Europas. Der ehemals häufige Singvogel wird leider zunehmend von der intensivierten Landwirtschaft bedroht. Wie das Wort Calandra andeutet („Lerche“ auf Griechisch), ähnelt diese Ammer der Feldlerche, aber sie unterscheidet sich von dieser durch ihren großen, kegelförmigen Schnabel und dem Fehlen einer Haube. Wie viele Ammern hat die

Aus der Vogelwelt: Ammern (5) Grau-, Zaunammer Weiterlesen »

Der Ortolan (Emberiza hortulana), wird auch als Gartenammer bezeichnet, ist, oder besser war wie wir später erfahren, eine charakteristische Art der offenen Landschaft. Lebensraum sind die reich gegliederten Agrarlandschaften im wärmebegünstigten Flach- und Hügelland mit leichten und trockenen Böden. Voraussetzung ist, dass Sing-warten (zum Beispiel Waldränder, Feldgehölze, Feldwege mit Baumreihen) in ausreichender Zahl vorhanden sind.

Aus der Vogelwelt: Ammern (4) Ortolan, Grauortolan Weiterlesen »

Die Waldammer (Emberiza rustica) ist eine Nordöstliche Art deren Brutgebiet der dich-ten, sumpfigen dunklen Taiga, dessen Verbreitung vom Südrand der Taiga bis an die Grenze hochstämmiger Waldinseln in der Waldtundra reicht, wobei die Art jedoch nicht die geschlossenen Hochwälder, sondern offenere  Standorte wie Nasswiesen, Über-schwemmungsflächen, Ufergehölze und schüttere Moorkiefernwälder sowie Pioniersta-dien nach Waldbrand oder Kahlschlag

Aus der Vogelwelt: Ammern (3) Wald-, Sporn-, Zwergammer Weiterlesen »

Die knapp sperlingsgroße Rohrammer (Emberiza schoeniclus) kann mit keiner anderen unserer einheimischen Ammern verwechselt werden. Rohrammer-Männchen haben einen schwarzen Kopf und eine schwarze Kehle, dazwischen liegt ein weißes Nacken-band, das an den Kopfseiten zu einem Bartstreifen ausläuft. Der Rücken ist schwarz mit rostroten Federsäumen. Flügel und Schwanz sind braun-schwarz gemustert, der Bauch ist grau. Das

Aus der Vogelwelt: Ammern (2) Rohr-, Fichtenammer, Weiterlesen »

Bei Besuchen bzw. Wanderungen an den im Umfeld unserer Stadt in der letzten Zeit entstandenen Seen, kann man mit etwas Glück das deutsche Wappentier seine Kreise ziehend am Himmel beobachten. Es ist der Seeadler(Haliaeetus albicilla). Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,60 Metern ist er der größte europäische Greifvogel. Er war einst in vielen Ländern

Aus der Vogelwelt: Seeadler Weiterlesen »

Beobachtet man einen Rohrsänger, der singend von einer Halmspitze zu pieperartigem Balzflug einige Meter über das Röhricht emporflattert und dann wieder auf seinen Ausgangsplatz zurück-kehrt, so handelt es sich ohne Zweifel um den Schilfrohrsänger(Acrocephalus schoenobaenus). Er unterscheidet sich von den übrigen Rohrsängerarten besonders dadurch, dass das Männchen seinen recht ansprechenden Gesang während eines kurzen Balzfluges

Aus der Vogelwelt: Rohrsänger – Schilf- und Seggenrohrsänger Weiterlesen »

Nachdem zu Jahresanfang die Feldlerche (Alauda arvensis) als Vogel des Jahres 2019 ins Rampenlicht rückte, möchte ich heute die beiden anderen Lerchenarten, die als Brutvogel in Deutschland angetroffen werden, vorstellen. Die Haubenlerche (Galerida cristata) ist von anderen Lerchenarten stets durch ihre Federhaube zu unterscheiden, auch wenn diese nicht gesträubt ist, ist sie deutlich erkennbar. Im

Aus der Vogelwelt: Hauben- und Heidelerche Weiterlesen »