Klaus Rost

Keine unserer einheimischen Wasservögel sind wohl so sehr ans Wasser gebunden wie die Taucher, selten sieht man sie fliegen, noch seltener einmal auf dem Land. Manchmal findet man auch die Bezeichnung Lappentaucher oder Steißfüße; die Zehen sind nicht wie bei den Enten und Gänsen durch Schwimmhäute verbunden, sondern haben nur seitlich Lappen an den Zehen.

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Der Grauschnäpper (Muscicapa striata), ein unscheinbar gefärbter Vogel, fällt besonders durch sein Verhalten auf. Häufig kann man ihn in aufrechter Haltung auf Zweigen, Telegrafenmasten oder Zaunpfosten sitzen sehen. Von diesen Plätzen aus steigt er oft steil in die Höhe, um fliegenden Insekten nachzujagen. Während des Sitzens zuckt er oft mit den Flügeln und dem Schwanz.

Aus der Vogelwelt: Grau- und Zwergschnäpper Weiterlesen »

Aus der Familie der Fliegenschnäpper kommen 4 Arten als Brutvögel in Deutschland vor: Der Trauerfliegenschnäpper, der Grauschnäpper, der Halsbandschnäpper und der Zwergschnäpper. Allerdings sind in unserer Gegend nur die beiden erstgenannten Arten als Brutvogel zu beobachten. Es sind kleine Singvögel aus der Verwandtschaft der Drosselvögel mit einem unterschiedlich breiten und flachen Schnabel, der an der

Aus der Vogelwelt: Trauerfliegenschnäpper und Halsbandschnäpper Weiterlesen »

Bei unseren Naturbeobachtungen sieht man mitunter starengroße Vögel, deren Gefieder rot-orange, orange-grau oder olivgrau oder grau ist, mit „Schnabelmißbildungen“. Wobei es sich bei den Vögeln mit Rotanteil um Männchen handelt und die mit dem fehlenden Rot um Weibchen. Bei den Vögeln mit dem auffallenden Schnabel handelt es sind um einheimische Finkenvögel – Kreuzschnäbel. Mit ihrem

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Unter den 47 Arten, welche seit 1971 im jährlichen Rhythmus zum Vogel des Jahres gewählt wurden, befanden sich bisher nur drei Arten, der Steinkauz (1972), die Schleiereule (1977), der Uhu (2005) und nun der Waldkauz, welche zu den lautlosen Jägern der Nacht gehören. Während in den Anfängen der Jahresvogelwahl der Fokus auf der Vogelart selbst

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Singschwäne sind Brutvögel der osteuropäischen und sibirischen Taiga. Im Herbst und Winter sind diese Schwäne auch in Mitteleuropa zu beobachten. In Küstengebieten und im norddeutschen Tiefland sind sie regelmäßiger Wintergast. Zunehmend kommt es aber auch zu Übersommerungen und vereinzelten Bruten in Mitteleuropa. Der Zug aus den Wintergebieten setzt im Oktober ein. Sie kehren ab März in

Aus der Vogelwelt: Schwäne (2) – Sing-, Zwerg- und Trauerschwan Weiterlesen »

Heute nehme ich Sie mit zu einer Exkursion an einen der vielen um unsere Stadt entstandenen Gewässer. Hier können wir zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten Schwäne (Cygnini) beobachten. Wussten Sie, dass es mehrere verschiedene Schwanenarten gibt? Ich möchte Sie mit ihnen vertraut machen. Die Schwäne gehören zur Ordnung der Gänse und innerhalb dieser Ordnung zur Familie

Aus der Vogelwelt: Schwäne (1) – Höckerschwan Weiterlesen »

Verlassen wir dieses Mal unsere „kleine“ Gartenwelt und wenden uns einer Vogelart zu, die zumindest auch unter den Biertrinkern bekannt sein dürfte – das Auerhuhn*). Noch vor mehr als 100 Jahren ein Allerweltsvogel, hat sich das Auerhuhn (Tetrao urogallus) in Deutschland heute rargemacht.  Das Auerhuhn ist ursprünglich Taigabewohner und findet in Mitteleuropa in großen naturnahen Waldungen

Aus der Vogelwelt: Auerhuhn Weiterlesen »

Nicht nur, dass es im September ruhiger in unseren Gärten geworden ist, hört man doch kaum noch den Gesang eines Vogels. Auch die Artenvielfalt wird von Tag zu Tag immer geringer, denn die Zugzeit hat begonnen. Zurück bleiben höchstens einige Nachzügler, deren Junge einer Spätbrut noch nicht kräftig genug für die große Reise sind. Vielleicht

Aus der Vogelwelt: Vogelschutz im Garten Weiterlesen »

Mitunter kann man an Teichen und alten Flussarmen exotisch, also sehr bunt aussehenden Enten begegnen. Und man glaubt hier Zierenten vor sich zu haben. Im Prinzip stimmt dies auch. Es handelt sich dabei um Mandarinenten (Aix galericulade), deren ursprüngliche Heimat in Südost-Asien liegt (von den Amur-Niederungen südwärts über Ussuriland und die Mandschurei bis in den

Aus der Vogelwelt: Mandarinente Weiterlesen »