Klaus Rost

Der Waldkauz (Strix aluco) ist die häufigste der europäischen Eulen. Überall im Bergland sowie in der Ebene bewohnt er Parkanlagen, Haine, Gärten, Nadel- und Laubwälder und hält sich mitunter auch in Ortschaften auf. Er ist, mit Ausnahme der nördlichen Gebiete, in fast ganz Europa sowie in Nordwestafrika und in einigen Gegenden Asiens verbreitet. Der Waldkauz

Aus der Vogelwelt: Eulen (5): Waldkauz, Bartkauz Weiterlesen »

Der Rauhfußkauz (Aegolius funereus) ist ein verhältnismäßig seltener Vogel. Der im Frühling und mitunter auch im Herbst seine Anwesenheit durch ein dreisilbiges „Du-Du-Du“, das an den Ruf des Wiedehopfes erinnert, verrät. Ein eigener Horst wird nicht gebaut. Er nistet vor allem in hohlen Bäumen, am liebsten in alten Spechthöhlen. Im April bis Mai legt das

Aus der Vogelwelt: Eulen (3): Rauhfußkauz, Habichtskauz Weiterlesen »

Im Gegensatz zur Waldohreule ist die Schleiereule (Tyto alba) ein Gebäudebrüter und wohl auch die schönste unserer Eulen. Mit 33 bis 38 cm ist sie etwa so groß wie die Waldohreule. Männchen und Weibchen sind äußerlich nicht zu unterscheiden. Das Weibchen wiegt mit durchschnittlich 340 g nur wenig mehr als das Männchen (315 g). Charakteristisch

Aus der Vogelwelt: Eulen (2): Schleiereule, Sumpfohreule Weiterlesen »

Vielleicht sagt Ihnen der Name Aaskrähe nicht viel, aber zur Aaskrähe gehören zwei Rassen, die Rabenkrähe und die Nebelkrähe. Diese Namen haben Sie jedoch bestimmt schon einmal gehört. Die Aaskrähe ist in ganz Europa stark verbreitet. Es gibt zwei Unterarten – die schwarze Rabenkrähe (Corvus corone corone), die West- und Südwesteuropa sowie einen Teil Mitteleuropas

Aus der Vogelwelt: Krähen (2): Aaskrähe Weiterlesen »

Zu Wintersanfang erscheinen große Schwärme von Saatkrähen (Corvus frugilegus), die aus Nord- und Osteuropa südlich ziehen. Die Saatkrähen aus Mittel- und Westeuropa sind Strichvögel. Besonders am Abend kann man am Himmel riesige Schwärme dieser Vögel sehen, die sich tagsüber auf Feldern und Wiesen aufhalten und abends in größere Wälder und Parks fliegen, um dort auf

Aus der Vogelwelt: Krähen (1): Saatkrähe Weiterlesen »

Der Herbst ist die Zeit des Vogelzuges. Größere Vogelschwärme, die in schräger oder keilförmiger Flugordnung (an eine EINS erinnernd) und mit schmetterndem trompetenartigen Geschrei über uns hinziehen, erwecken unsere Aufmerksamkeit. Sie kommen aus ihrer nördlichen Brutheimat, Skandinavien, dem Baltikum sowie dem nördlichen Russland und überqueren dabei Deutschland. Diese eindrucksvollste Vogelart, der wir in unserer Heimat

Aus der Vogelwelt: Kranich Weiterlesen »

Die ähnliche Lebensweise und besonders die auffallende Ähnlichkeit der Nahrungsbeschaffung und -zusammensetzung führten zu der Ansicht, dass Greifvögel und Eulen nahe Verwandte seien. In Wirklichkeit sind sie sehr verschieden. Die Bezeichnung „Nachtgreifvögel“ ist darauf zurückzuführen, dass sie, ähnlich wie die Greifvögel, kräftige Läufe besitzen und mit nadelscharfen, bogenförmigen Krallen zum Ergreifen der Beutetiere geeignet sind,

Aus der Vogelwelt: Eulen (1): Sperlingskauz, Uhu Weiterlesen »

Das Rebhuhn (Perdix perdix) als ursprünglicher Steppen- und Waldsteppenbewohner war einst ein häufiger Brutvogel sachsenweit bis in waldfreie Gebiete des Erzgebirgskammes. Es bevorzugt reich strukturiertes Offenland, das mit eingestreuten Hecken und kleinen Feldgehölzen, Feldwegen, Rainen, Brachen und Staudenfluren ganzjährig Nahrung und Deckung bietet. Auch werden Kiesgruben, Tagebauflächen, stark gegliederte Siedlungsränder und andere Sonderstrukturen, wie Industrie-

Aus der Vogelwelt: Rebhuhn Weiterlesen »

Dort, wo heute nördlich von Leipzig, infolge des Braunkohleabbaus, eine Seenlandschaft mit den Schladitzer, Werbeliner, Zwochauer, Grabschützer und mehrer kleiner Seen entstanden ist, existierte bis Anfang der 1970er Jahre eine waldarme Region in der Leipziger Tieflandsbucht mit eher landwirtschaftlicher Prägung. Bis zu diesem Zeitraum war dort auch der größte Hühnervogel, die Großtrappe (Otis tarda), als

Aus der Vogelwelt: Großtrappe Weiterlesen »

Mitte Mai, auf meinem „Vogelkalender“ ist ein bunter Vogel abgebildet, dessen Ausbreitung, um diese Zeit, immer meine Aufmerksamkeit weckt. Höhere Temperaturen sind für die Mehrheit von Pflanzen und Tieren vorteilhaft. Die warmen Sommer der vergangenen Jahre haben etliche Arten nach Deutschland gelockt, die unsere heimische Natur bereichern. Eine davon ist der Bienenfresser (Merops apiaster), ein

Aus der Vogelwelt: Bienenfresser Weiterlesen »