Redaktion

Das Bamberger Hörnchen, auch Bamberger Hörnla oder Bamberger Hörnle genannt, ist eine der ältesten deutschen Kartoffelsorten, offiziell beurkundet in Franken seit 1854. Seit Dezember 2005 ist das Bamberger Hörnla Passagier auf der Arche des Geschmacks der deutschen Organisation Slow Food® Deutschland e.V. und gilt als herausragend gutes, im Bestand gefährdetes, traditionelles regionales Lebensmittel. Im Jahr 2008

Pflanzenraritäten: Bamberger Hörnchen Weiterlesen »

Die Wunderblume (Mirabilis jalapa) gehört zu den Wunderblumengewächsen und stammt ursprünglich aus dem tropischen Mittelamerika, wahrscheinlich Mexiko. Im Jahr 1525 gelangten die ersten Pflanzen nach Europa. Heute ist sie in vielen tropischen Regionen verbreitet und wird auch in Europa als Zierpflanze geschätzt. Die ausdauernde buschige Pflanze, die bei uns nur einjährig kultiviert wird, hat gestielte herzförmige Blätter und

Pflanzenraritäten: Wunderblume Weiterlesen »

Die Glockenrebe (Cobaea scandens) , auch Glockenwinde oder Krallenwinde bezeichnet, ist in beheimatet Mexiko und gehört zur Familie der Sperrkrautgewächse. Die in ihrer Heimat ausdauernde Glockenrebe wird wegen ihrer Frostempfindlichkeit bei uns nur einjährig kultiviert. Die raschwüchsige, stark verzweigte und reichblühende Kletterpflanze mit großen violetten Glockenblüten bedeckt an sonnigen Stellen bei guter Pflege in wenigen Wochen große Flächen. Zwei- bis

Pflanzenraritäten: Glockenrebe Weiterlesen »

Neuseeländer Spinat (Tetragonia tetragonioides) ist eine Pflanzenart aus der Gattung innerhalb der Familie der Mittagsblumengewächse und ist nicht verwandt mit unserem Spinat. Ihre Heimat sind geschützte Orte an den Küsten Süd- und Westaustraliens, Neuseelands und Tasmaniens. Sie gedeiht besonders gut auf salzhaltigen Böden. Nach Europa gelangte die Pflanze Ende des 18. Jahrhunderts durch Sir Joseph Banks. Er war

Pflanzenraritäten: Neuseeländer Spinat Weiterlesen »

Spinnenpflanzen (Cleome spinosa) gehören zu den Kapernstrauchgewächsen und stammen aus Südamerika. Sie wachsen aufrecht und bilden in langen Trauben bis zum Frostbeginn ohne Unterbrechung neue Blüten aus. Die aus jeder Einzelblüte weit hervorstehenden Staubfäden ähneln langen Spinnenbeinen, daher auch der Name. Die gesamte Oberfläche der Pflanze hat kleine Dornen und ist etwas klebrig. Die Blätter sind handförmig geteilt.

Pflanzenraritäten: Spinnenpflanze Weiterlesen »

Topinambur (Helianthus tuberosus) gehört zur Familie der Korbblütengewächse, ist mit der Sonnenblume verwandt und sieht dieser auch ähnlich. Die Heimat dieser Pflanze ist Nord- und Mittelamerika. Kanadische Indianer bauten die Pflanze zuerst an. Französische Siedler lernten die Knollen zu lieben und zu schätzen, als eine Hungersnot auftrat. Gegen 1800 gelangte sie nach Europa in die Gärten der

Pflanzenraritäten: Topinambur Weiterlesen »

Die Schmucklilie (Agapanthus) gehört zur Familie der Lauchgewächse. Der Name Agapanthus setzt sich aus den altgriechischen Wörtern „agape“ (Liebe) und „anthos“ (Blume) zusammen. Liebesblume ist also die wörtliche Übersetzung des botanischen Namens. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird aber der Name „Schmucklilie“ verwendet. Die Schmucklilie ist ausschließlich an den Küsten von Südafrika beheimatet, wo sie auch als Heilpflanze genutzt wird. Ende des

Pflanzenraritäten: Schmucklilien Weiterlesen »

Die ursprüngliche Heimat der Erdnüsse (Arachis hypogaea) ist wahrscheinlich Brasilien. Dort findet man noch heute wildwachsende Arachis-Arten. Schon vor mehreren tausend Jahren begannen die Indianer mit dem Kultivieren der nahrhaften Pflanze. Im 16. Jahrhundert gelangte die Erdnuss durch Seefahrer in andere tropische Gebiete, wo sie sich bald als wichtiges Nahrungsmittel etablierte. Der Sprung nach Europa gelang der Erdnuss erst gegen Ende des 18.

Pflanzenraritäten: Erdnuss Weiterlesen »

Schopflilien sind auch unter dem Namen Ananasblume (Eucomis) bekannt. Sie gehören zur Familie der Spargelgewächse. Alle Arten stammen aus Afrika, wo sie als ausdauernde, krautige Pflanzen wachsen. Wenn sich der einer Walze ähnelnde Blütenstand mit vielzähligen, kleinen Einzelblüten aus einem Trichter weit ausladender Laubblätter erhebt, ist die Ähnlichkeit mit einer Ananas deutlich zu erkennen. Die Blätterkrone auf dem

Pflanzenraritäten: Ananasblume Weiterlesen »

Die Tigerblume (Tigridia) gehört zur Familie der Schwertliliengewächse. Mit ihren prächtigen und eindrucksvollen Blüten ist sie eine der schönsten Gartenblumen. Man zählt fünfzehn Arten, die von Chile über Peru, Mittelamerika bis nach Mexiko beheimatet sind und bis in Höhenlagen von 2000 m wachsen. Die wichtigste Art für unsere Gärten ist Tigridia pavonia. Sie wird manchmal auch Pfauenblume genannt

Pflanzenraritäten: Tigerblume Weiterlesen »