Redaktion

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden 1948 zwischen Coblenzer und Marschnerstraße entlang der damaligen Friedrich-Ludwig-Jahn-Allee ein brachliegendes Areal als Grabeland freigegeben. Dies ist im Pachtvertrag zwischen der Deutschen Hochschule für Körperkultur (1950-1990) und dem Kreisverband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter dokumentiert. Deshalb hinterläßt die Anlage einen „spartanischen“ Eindruck. Mit dem Bau der Minol-Großtankstelle 1961 im Eckbereich

KGV „An der Friedrich-Ludwig-Jahn-Allee“ e.V. Weiterlesen »

In den späteren „Westendhallen“ wurde als „Westvorstädtischer Verein für naturgemäße Gesundheitspflege mit Schreberabteilung“ am 20. September 1894 der parzellen- und flächenmäßig größte Leipziger Verein gegründet. Ein Jahr später legte man sich auf die verkürzte Form „Verein für Gesundheitspflege Leipzig-Plagwitz“ fest und 1900 auf Schreberverein „Leipzig-Schleußig“. Den heutigen Namen trägt der Verein seit 1990. Die Anlage

KGV „An der Dammstraße“ e.V. Weiterlesen »

Die Wurzeln der „Abendsonne“ liegen parallel des Cottaweges am Elsterflutbett. Die 175 langjährigen Grabelandpächter mussten 1932 das Gelände mit 102 Pächtern des KGV „Zeppelin“ räumen. Vom Besitzer Graf von Wedel pachtete die Stadt ca. 11 ha. 1932 (Gründung). Der Kaninchenzüchterverein S 593 schloss sich 1932 an und 1935 gründeten die Grabelandpächter in der Gaststätte „Reichsverweser“

KGV „Abendsonne“ e.V. Weiterlesen »

Zur Gründungszeit 1897 war die Anlage an der westlichen Flanke von einem idyllischen Wald umgeben, der als Namensgeber des Vereins anzusehen ist. Die knapp ersten drei Jahrzehnte waren von einem sehr ausgeprägten Vereinsleben gekennzeichnet. 1925 musste das Gelände für geplanten Wohnungsbau geräumt werden. Auf dem neuen Areal wurden ab 1927 Parzellen angelegt und 1928 das Vereinshaus

KGV „Waldidyll“ e.V. Weiterlesen »

In nur ca. 200 m Luftlinie Entfernung zur MDR-Sendezentrale liegt die Anlage des 1934 gegründeten KGV östlich der Eisenbahntrasse vom Bayerischen Bahnhof nach Gaschwitz unterhalb der Brücke im Zuge der Richard-Lehmann-Straße im Süden und einem Lokschuppen am Nordende. Mittig in der Anlage ist das Vereinshaus und die Festwiese mit Spielgeräten. Durch den Bau der Semmelweisbrücke

KGV „Tiefland“ e.V. Weiterlesen »

Eisenbahner gründeten 1908 den Verein. Später kamen Pächter aus den entstehenden Wohngebieten hinzu, die nicht bei der Reichsbahn beschäftigt waren. Im Zweiten Weltkrieg gab es zahlreiche Bombentreffer in der aus zwei Teilen bestehenden Anlage (obere und untere) neben der Gleistrasse. In jeder Parzelle gibt es Strom- und Wasseranschluss und es herrscht ein hilfsbereites Vereinsklima.  Vorsitzender: Henry Barheine Anschrift: Schleußiger

KGV „Südvorstadt“ e.V. Weiterlesen »

Südöstlich der Kreuzung Zwickauer / Probstheidaer Straße findet man die Anlage des 1939 gegründeten KGV.  In den folgenden Jahren entstand das Gruppenheim, dem 1963 ein Anbau zugefügt wurde. Mit der Errichtung des Neubaugebietes Lößnig Anfang der 1970er Jahre waren die Gärten und das vereinseigene Lokal Zugpferde. Das Leben in der Sparte kam richtig in Schwung, z.B.

KGV „Mariental“ e.V. Weiterlesen »

1911 wurde der Verein zum ersten Mal erwähnt. Die Anlage ist begrenzt durch die Eisenbahnbrücken im Zuge der Zwickauer Straße und Richard-Lehmann-Straße sowie an den Längsseiten durch die Bahntrasse und der Wohnbebauung am Leanderweg. Die knapp 1 ha große Anlage liegt etwas versteckt, das Vereinsleben verläuft zurückgezogen und die Zugänge zu den einzelnen Parzellen liegen am Fußweg in

KGV „Marienbrunn“ e.V. Weiterlesen »

Der Schreberverein „Märchenland“ ist am 14. April 1932 im Lokal „Goldene Krone“ in Connewitz gegründet worden und der erste als Erwerbslosengartenverein. Infolge der Weltwirtschaftskrise schnellten die Arbeitslosenzahlen in die Höhe. Die Delegierten des 8. Reichs-Kleingärtnertages 1931 reagierten mit der Entschließung „Zur Frage der Milderung der Erwerbslosigkeit durch die Bereitstellung von Kleingartenland“ und richteten den Appell an

KGV „Märchenland“ e.V. Weiterlesen »

Die traditionsreiche Anlage gilt als eine der ältesten noch bestehenden Gartenanlagen Deutschlands, benannt nach dem Schutzheiligen Johannes, dem Täufer. Ca. 30 Jahre vor Gründung des ersten Schrebervereins 1864 legten Bürger der Johannisvorstadt auf dem Gelände einer Sandgrube vor dem Sandtor die Gartenanlage an. Die drei Stadträte Dr. Seeburg, Dreßler und Teubner sowie die Deputierten des

KGV „Johannistal 1832“ e.V. Weiterlesen »