Aus der Vogelwelt

Wenn ich heute den Kiebitz vorstelle, dann geht es nicht um das Skatspiel, wo er häufig anzutreffen ist, sondern um den zur Vogelfamilie der Regenpfeifer gehörenden Vogel Kiebitz (Vanellus vanellus). Auch bei den Bauernregeln wird er oft zitiert: „Kiebitz tief und Schwalbe hoch, bleibt trocken das Wetter noch“. Der Kiebitz ist mit einer Länge von

Aus der Vogelwelt: Kiebitz Weiterlesen »

Mit seinen ca. 22 cm ist der Steinkauz (Athene noctua) noch nicht einmal so groß wie unsere heimische Amsel. In Sachsen ist er vom Aussterben bedroht. Auf der Liste der Brutvogelkartierung wird 2013 sein Bestand mit 3 bis 6 Brutpaaren ausgewiesen. Auch deutschlandweit ist er stark gefährdet. Er steht wie kein anderer Vogel für den

Aus der Vogelwelt: Eulen (6): Steinkauz, Sperbereule, Schnee-Eule Weiterlesen »

Machen wir uns schlau über die Waldohreule (Asio otus), dem kleineren Abbild des Uhus. Mit einer Länge von 35 bis 37 cm und einer Spannweite von 84 bis 95 cm ist die Waldohreule etwa so groß wie die Schleiereule. Männchen und Weibchen sind äußerlich kaum zu unterscheiden. Das Weibchen wiegt mit durchschnittlich 300 g etwa

Aus der Vogelwelt: Eulen (4): Waldohreule, Zwergohreule Weiterlesen »

Der Waldkauz (Strix aluco) ist die häufigste der europäischen Eulen. Überall im Bergland sowie in der Ebene bewohnt er Parkanlagen, Haine, Gärten, Nadel- und Laubwälder und hält sich mitunter auch in Ortschaften auf. Er ist, mit Ausnahme der nördlichen Gebiete, in fast ganz Europa sowie in Nordwestafrika und in einigen Gegenden Asiens verbreitet. Der Waldkauz

Aus der Vogelwelt: Eulen (5): Waldkauz, Bartkauz Weiterlesen »

Der Rauhfußkauz (Aegolius funereus) ist ein verhältnismäßig seltener Vogel. Der im Frühling und mitunter auch im Herbst seine Anwesenheit durch ein dreisilbiges „Du-Du-Du“, das an den Ruf des Wiedehopfes erinnert, verrät. Ein eigener Horst wird nicht gebaut. Er nistet vor allem in hohlen Bäumen, am liebsten in alten Spechthöhlen. Im April bis Mai legt das

Aus der Vogelwelt: Eulen (3): Rauhfußkauz, Habichtskauz Weiterlesen »

Im Gegensatz zur Waldohreule ist die Schleiereule (Tyto alba) ein Gebäudebrüter und wohl auch die schönste unserer Eulen. Mit 33 bis 38 cm ist sie etwa so groß wie die Waldohreule. Männchen und Weibchen sind äußerlich nicht zu unterscheiden. Das Weibchen wiegt mit durchschnittlich 340 g nur wenig mehr als das Männchen (315 g). Charakteristisch

Aus der Vogelwelt: Eulen (2): Schleiereule, Sumpfohreule Weiterlesen »

Vielleicht sagt Ihnen der Name Aaskrähe nicht viel, aber zur Aaskrähe gehören zwei Rassen, die Rabenkrähe und die Nebelkrähe. Diese Namen haben Sie jedoch bestimmt schon einmal gehört. Die Aaskrähe ist in ganz Europa stark verbreitet. Es gibt zwei Unterarten – die schwarze Rabenkrähe (Corvus corone corone), die West- und Südwesteuropa sowie einen Teil Mitteleuropas

Aus der Vogelwelt: Krähen (2): Aaskrähe Weiterlesen »

Zu Wintersanfang erscheinen große Schwärme von Saatkrähen (Corvus frugilegus), die aus Nord- und Osteuropa südlich ziehen. Die Saatkrähen aus Mittel- und Westeuropa sind Strichvögel. Besonders am Abend kann man am Himmel riesige Schwärme dieser Vögel sehen, die sich tagsüber auf Feldern und Wiesen aufhalten und abends in größere Wälder und Parks fliegen, um dort auf

Aus der Vogelwelt: Krähen (1): Saatkrähe Weiterlesen »

Der Herbst ist die Zeit des Vogelzuges. Größere Vogelschwärme, die in schräger oder keilförmiger Flugordnung (an eine EINS erinnernd) und mit schmetterndem trompetenartigen Geschrei über uns hinziehen, erwecken unsere Aufmerksamkeit. Sie kommen aus ihrer nördlichen Brutheimat, Skandinavien, dem Baltikum sowie dem nördlichen Russland und überqueren dabei Deutschland. Diese eindrucksvollste Vogelart, der wir in unserer Heimat

Aus der Vogelwelt: Kranich Weiterlesen »

Die ähnliche Lebensweise und besonders die auffallende Ähnlichkeit der Nahrungsbeschaffung und -zusammensetzung führten zu der Ansicht, dass Greifvögel und Eulen nahe Verwandte seien. In Wirklichkeit sind sie sehr verschieden. Die Bezeichnung „Nachtgreifvögel“ ist darauf zurückzuführen, dass sie, ähnlich wie die Greifvögel, kräftige Läufe besitzen und mit nadelscharfen, bogenförmigen Krallen zum Ergreifen der Beutetiere geeignet sind,

Aus der Vogelwelt: Eulen (1): Sperlingskauz, Uhu Weiterlesen »