Beet- und Balkonpflanzen: Schmetterlingsblume

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

Wiedermal eine Pflanze mit vielen Namen: Neben Schmetterlingsblume auch Spaltblume, Bauernorchidee und botanisch Schizanthus-Wisetonensis-Hybriden. Die Urformen der Pflanze sind im Hochland von Chile beheimatet und gehören wie Tomaten und Kartoffeln zu den Nachtschattengewächsen.

Von Juli bis September erscheinen Blüten in weiß, gelb, lachs, rot, purpur oder violett. Bei mehrfarbigen Sorten ist das Weiß mit einem lebhaften Rot, einem tiefen Violett oder einem kräftigen Pink, sowie einem gelb-schwarz gefärbten Blütenauge kombiniert. Es gibt auch Schizanthus mit gefleckten Blüten. Ihr Kronensaum ist tief eingeschnitten, deshalb der Name Spaltblume.

Die Pflanzen werden 20 bis 50 cm hoch, einen passenden Standort vorausgesetzt (sonnig, geschützt, kalkhaltige, nährstoffreiche Erde). Eierschalen und reichliches Gießen mögen die Schmetterlingsblumen besonders gern. Für Düngergaben im zweiwöchigen Abstand bedankt sich die Pflanze mit langer Blütendauer. Nach der ersten Blüte kann man zurückschneiden, dann treibt sie nach drei Wochen wieder kräftig aus. So ein Rückschnitt ist auch ein zweites Mal möglich.

Die einjährige Pflanze wächst buschig mit feinen, farnartigen Blättern. Die Blüten sind etwas regenempfindlich und deshalb vor allem für einen überdachten Standort geeignet. Sonne wird bevorzugt, aber auch Halbschatten ist möglich. Zu große Hitze kann den Pflanzen auch schaden. Schizanthus sind als Schnittblumen geeignet. Samen habe ich in unseren Gartenmärkten nicht gefunden. Deshalb im Mai Pflanzen kaufen.

Viel Erfolg mit den schönen Blumen wünscht Ihr

Gartenfachberater Edgar Schmitt – KGV „Alt Schönefeld“

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