Redaktion

Granatapfel

In den letzten Jahren hat bei uns der Granatapfel (Punica granatum), eine Frucht aus den wärmeren Ländern, deutlich an Bedeutung gewonnen. In den Wintermonaten ist er in Obstabteilungen als Superfood zu finden. Doch angebaut wird der Granatapfel schon seit über 2000 Jahren. In Deutschland ist er seit dem Mittelalter bekannt. Der Granatapfel, der ursprünglich in

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Europäische Stechpalme

Im Jahr 2021 wurde die Europäische Stechpalme (Ilex aquifolium), die zu den Stechpalmengewächsen gehört,  zum Baum des Jahres gewählt.  Sie ist mit ihren roten Früchten und stacheligen Blättern  eine wunderschöne Dekoration u.a.  in der Weihnachtszeit.  Früher prägte die Stechpalme unsere Landschaft. Sie ist ein immergrüner Laubbaum, der milde Winter und nicht zu trockene Sommer liebt

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Kleines Habichtkraut

Von Mai bis Oktober erfreut uns das Kleine Habichtskraut (Pilosella officinarum, Syn. Hieracinum pilosella) mit seinen schönen gelben Blüten. Es ist auch als Felsenblümli, Mausöhrlein und Nagelkraut bekannt. Das Kleine Habichtskraut gehört zur Familie der Korbblütler. Es ist eine ausdauernde Pflanze, die im Flachland und im Gebirge bis zu 2000 m Höhe zu finden ist.

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Bekannt sind sicher jedem Pflanzenfreund die große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus). Mit ihren roten, gelben oder orangen gespornten Blüten und den sattgrünen, schildförmigen Blättern bilden sie einen Blickfang im Garten. Heimisch ist die Kapuzinerkresse in Südamerika. Im feuchten Gebiet der Anden wächst sie als mehrjährige Pflanze. Im 17. Jahrhundert gelangte sie nach Europa und wurde hier

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Bodendecker beschatten den Boden und schützen ihn vor starken Temperaturschwankungen und Wetterextremen. Sie wirken ein wenig dem Klimawandel entgegen und verbessern das Mikroklima im Kleingarten. Sie lockern mit ihren Wurzeln das Erdreich, halten es feucht, liefern Humus und fördern das Bo­den­le­ben. Im Kleingarten spricht also einiges dafür, Bodendecker zu pflanzen, und das natürlich auch, weil

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Blätter rauh und in der Form wie eine Ochsenzunge. So wird die Pflanze Anchusa officinalis beschrieben. Die Ochsenzunge besticht jedoch  wegen ihrer schönen Blüten. Von daher trägt sie auch den Namen Liebäugel. Unter vielen weiteren Namen ist die Ochsenzunge regional bekannt z.B. Achsenzunge, Rindeszunge, Hundeszunge. Es ist eine attraktive Pflanze und hat, wie der Artname officinalis

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Ein attraktiver Farbtupfer im Frühjahr ist mit seiner blau- violetten Blüte die Gemeine Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris). Es ist eine ausdauernde Pflanze, die zu den Hahnenfußgewächsen gehört. Aus einem aufrechten kräftigem Rhizom, dem Überwinterungsorgan, treiben im zeitigen Frühjahr ein oder mehrere Blütenstängel. Diese können bis zu 20 cm groß werden, sind weich und silbrig behaart. Am

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Von Mai bis Oktober ist die gelb blühende  Butterblume zu finden. In meiner Kindheit war sie immer Bestandteil der Wiesenblumensträuße. Botanisch gehört die Butterblume zu den Hahnenfußgewächsen und ist als Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris) bekannt. Weitere Trivialnamen sind Brennkraut, Gichtkraut, Hahnentritt oder Schmalzblume. Der Scharfe Hahnenfuß ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die bis zu 110

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Folge 8: Traumpflanze Erdrauch – Auf der Suche nach dem Liebsten Wollte ein neugieriges Mädchen von dem zukünftigen Freier träumen, wurden oftmals Pflanzen als Orakel zu Rate gezogen. Dazu gehört der Erdrauch (Fumaria officinalis). Er bekam seinen Namen wahrscheinlich daher, weil sein Saft, wenn er in die Augen gerieben wird, zu Tränen reizt wie Rauch.

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Folge 7: Zauberpflanze Waldmeister (Galium odoratum) Waldmeister ist unter vielen Namen bekannt, so u. a. Duftlabkraut, Halskräutlein, Mäschtee, Maikraut, Waldmanntee, Sternleberkraut, Woodroff (engl.) Der Waldmeister (früher Asperula odorata) vertrieb der Sage nach angeblich die Hexen. Kühe, die nicht fressen wollten, kurierte man mit einer Handvoll Waldmeister, der mit Salz gewürzt war. Als Heilpflanze verwendet wirkt

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