Pflanzenraritäten

Zieringwer (hedychium gardnerianum), auch Schmetterlingsingwer oder Kahili-Ingwer genannt, ist sehr robust. Er hat alle Vorzüge, die eine Zierpflanze haben sollte. Sein Aussehen ist tropisch, die duftenden Blüten riesig und die Früchte auffällig orange-rot gefärbt. Er stammt aus Nepal, Pakistan und dem Ost-Himalaya. Bei aller Exotik ist der Zieringwer ausgesprochen hart im Nehmen. Ein paar Frostgrade können ihm deshalb

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Die einjährige Litchi-Tomate (Solanum sisymbriifolia) kommt aus Mittelamerika und ist – wie Kartoffel, Tomate und Paprika – ein Nachtschattengewächs. Ihr Geschmack ist etwas sonderbar. Genießbar sind nur die reifen, orange- bis knallroten Früchte. Obwohl es sich um eine Tomate handelt, die wie eine Litschi aussieht, schmeckt sie wie eine Kirsche. Deshalb eigenen sich die reifen Früchte auch

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Das Rosettendickblatt (Aeonium arboreum) stammt von Nordafrika und den Kanaren. Es gehört zu den Dickblattgewächsen und ist überwiegend grün. Im Gartencenter erhalten wir jedoch auch die Varietät Aeonium arboreum „Atropurpureum“. Sie besitzt im Sommer dunkelrotbraun gefärbte Blätter, die aber im Winter durch mangelndes Sonnenlicht grün werden. Bei etwas älteren Exemplaren kann man zum Ende des Winters auch mit

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Die mehrjährige Melonenbirne (oder Birnenmelone) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Ihre ursprüngliche Heimat ist Südamerika. Sie wird heute in Kolumbien, Peru, Chile, Kalifornien, Florida, der Schweiz und Südspanien angebaut. Die Melonenpflanzen sind buschig, wachsen bis zu einem Meter hoch und eignen sich ideal als Topfkultur für den Kleingarten, Balkon oder Terrasse. Die Frucht der Pepino, die je

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Kaum zu glauben, dass diese prachtvoll blühende Kletterpflanze aus einer Art Kartoffelknolle heranwächst – und das in jedem Jahr neu. Im Sommer bekommt man auch blühende Pflanzen im Blumengeschäft. Schwierig ist die Gloriosa nicht. Feuerrot mit gelbem Rand und gelbem Schlund sind die Blüten der Gloriosa. Mit weit zurück geschlagenen sechs Blütenblättern ähneln sie einer

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Das Bamberger Hörnchen, auch Bamberger Hörnla oder Bamberger Hörnle genannt, ist eine der ältesten deutschen Kartoffelsorten, offiziell beurkundet in Franken seit 1854. Seit Dezember 2005 ist das Bamberger Hörnla Passagier auf der Arche des Geschmacks der deutschen Organisation Slow Food® Deutschland e.V. und gilt als herausragend gutes, im Bestand gefährdetes, traditionelles regionales Lebensmittel. Im Jahr 2008

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Die Wunderblume (Mirabilis jalapa) gehört zu den Wunderblumengewächsen und stammt ursprünglich aus dem tropischen Mittelamerika, wahrscheinlich Mexiko. Im Jahr 1525 gelangten die ersten Pflanzen nach Europa. Heute ist sie in vielen tropischen Regionen verbreitet und wird auch in Europa als Zierpflanze geschätzt. Die ausdauernde buschige Pflanze, die bei uns nur einjährig kultiviert wird, hat gestielte herzförmige Blätter und

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Die Glockenrebe (Cobaea scandens) , auch Glockenwinde oder Krallenwinde bezeichnet, ist in beheimatet Mexiko und gehört zur Familie der Sperrkrautgewächse. Die in ihrer Heimat ausdauernde Glockenrebe wird wegen ihrer Frostempfindlichkeit bei uns nur einjährig kultiviert. Die raschwüchsige, stark verzweigte und reichblühende Kletterpflanze mit großen violetten Glockenblüten bedeckt an sonnigen Stellen bei guter Pflege in wenigen Wochen große Flächen. Zwei- bis

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Neuseeländer Spinat (Tetragonia tetragonioides) ist eine Pflanzenart aus der Gattung innerhalb der Familie der Mittagsblumengewächse und ist nicht verwandt mit unserem Spinat. Ihre Heimat sind geschützte Orte an den Küsten Süd- und Westaustraliens, Neuseelands und Tasmaniens. Sie gedeiht besonders gut auf salzhaltigen Böden. Nach Europa gelangte die Pflanze Ende des 18. Jahrhunderts durch Sir Joseph Banks. Er war

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Spinnenpflanzen (Cleome spinosa) gehören zu den Kapernstrauchgewächsen und stammen aus Südamerika. Sie wachsen aufrecht und bilden in langen Trauben bis zum Frostbeginn ohne Unterbrechung neue Blüten aus. Die aus jeder Einzelblüte weit hervorstehenden Staubfäden ähneln langen Spinnenbeinen, daher auch der Name. Die gesamte Oberfläche der Pflanze hat kleine Dornen und ist etwas klebrig. Die Blätter sind handförmig geteilt.

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