Vereinsübersicht BZG Nordost I

Alt-Schoenefeld

Auf dem Gelände des Rittergutes Abtnaundorf entstand 1907 die Anlage, die fast nur von Arbeiterfamilien mühevoll urbar gemacht wurde. So entstand die "Alte Anlage" mit rund 200 Parzellen. In der Schreberjugendarbeit leisteten die Vorfahren Beachtliches. 1920 wurde der "Schreberverein von Frege-Weltzien´sche Gärten zu Schönefeld bei Leipzig" um die "Neue Anlage" erweitert und 1933 kamen die Gärten des Nachbarvereins "Wiesenweg" hinzu. Die Umbenennung in "Alt-Schönefeld" erfolgte 1950. Verein und Anlage sind im Ortsteil fest verwurzelt. Einmalig ist der Vereinsrundfunk.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 "Gartenlokal Alt-Schönefeld"  528 11,36 ha 
AnderParthe

Auf einem Areal, das die "Ebersteinsche Mariannenstiftung" verpachtete, gründete man 1909 den "Gartenverein Am Rohrteich Leipzig", der zwei Jahre später mit seinem heutigen Namen beim Amtsgericht registriert worden war. Seit Anfang herrschte ein vielfältiges Vereinsleben für Jung und Alt ("Tauchscher"). 1926 konnte das Vereinsheim eingeweiht werden. Mehrfach hatten die Gartenfreunde mit Hochwassern des Namensgebers zu kämpfen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
"Parthenklause"  353  8,25 ha
AnderSchule

Zwei Jahre vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges entstand die Kleingartenanlage nördlich der Döllingstraße in Alt-Paunsdorf direkt neben der heutigen 24. Grundschule und der Verein wurde gegründet (1937). Er zählt zu den Kleineren und steht nicht so im Rampenlicht. Dennoch kann man auch hier von fleißigen Gartenfreunden gepflegte Parzellen sehen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
   61  1,55 ha
Buren

Erst 1967 benannten die damaligen Machthaber den Verein in "Fortschritt Nordost" um, da ihnen der Name wohl anrüchig erschien (Apartheid in Südafrika). Tatsächlich wählten die Gründer für ihren Verein 1902 aus Solidarität den Namen "Buren" [ndl. Bauern]. Infolge des verlorenen 2. Burenkrieges 1899 wurden von den britischen Kolonialtruppen in den folgenden Jahren ca. 30.000 Farmen niedergebrannt und rund 20.000 Buren umgebracht.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 "Burenschänke"  214  4,81 ha
Freiland

In der noch eigenständigen Gemeinde Paunsdorf gründeten Einheimische um den ersten Vorsitzenden Karl Heinze am 9. April 1919 entlang des Lehdenweges den KGV. Der Name "Freiland" könnte sich auf das einst noch frei liegende Areal beziehen. Von Ferne ist die Anlage gut zu lokalisieren aufgrund der Nähe zum Wasserturm. 1921 entstand das bewirtschaftete Vereinshaus. Zahlreiche Veranstaltungen fanden hier bis Ende der 1950er Jahre statt. Besonders der Kinder- und Jugendpflege fühlte sich der KGV verbunden. Auch Fachvorträge wurden abgehalten. Nach externen Nutzungen renovierten die Gartenfreunde ausgangs der 1990er Jahre einen Teil der Räume. Mit Gründung des KGV erfolgte auch die Wasserversorgung. Anfang der 1980er Jahre verlegten die Gartenfreunde Elektrokabel im Vereinsgelände und in ihre Parzellen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
   234  7,14 ha
Gesundheitspflege

Als "Verein für Gesundheitspflege Leipzig-Schönefeld und Umgegend" entstand 1897 in der damals noch selbstständigen Gemeinde. Am Anfang fühlte man sich der Naturheilkunde-Bewegung verpflichtet. Im Jahr 1907 pachtete der Vorstand ca. 3 ha Land für Parzellen von der "Ebersteinschen Mariannenstiftung". Am 21. März 1925 beschloss man den Bau des neuen Vereinshauses (heute Restaurant "Stottmeister"). Durch die Errichtung des Neubau-Gebietes Schönefeld Anfang der 1970er Jahre blieben nur 48 von den 436 Gärten bestehen.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  76  1,96 ha
Heideroeschen

Der KGV wurde als "Gartenverein der Bautzmann´schen Erben Leipzig-Schönefeld" am 23. Februar 1925 im Ratskeller zu Schönefeld gegründet. Das ehemalige Gelände mit ca. 130 Parzellen befand sich an der Torgauer Straße gegenüber dem bekannten Wasserturm. Mitte der 1930er Jahre siedelten die Pächter um auf das heutige Areal zwischen "Seeräubersiedlung" und Friedhof.   

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  30  0,71 ha
Mariannengaerten

1905 ist das Gründungsjahr der "Mariannen Gärten" Schönefeld. Ein Jahr später weihte man das Vereinsheim mit dem ersten Kinderfest ein. 1907 fand eine Gartenbau-Ausstellung erstmals statt und 1908 hatte der Verein einen eigenen Kinder-Spielmannszug. In den Schulferien fanden die Milchkolonien statt. Bis zum Zweiten Weltkrieg war die Jugendpflege fester Bestandteil des Vereinslebens. In den folgenden Jahrzehnten verschönerten die Mitglieder ihre Anlage und 1979 erhielt sie die Auszeichnung als "Anerkanntes Naherholungsgebiet der Stadt Leipzig". Durch den Bau der Adenauerallee nach 2000 mussten Parzellen an der Südflanke aufgegeben werden. 

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Mariannengärten 141  2,78 ha
Morgensonne

Aus dem Jahr 1921 sind die vier Gründungsväter überliefert. Einer von ihnen wurde erster Vorsitzende. Das einstige Areal lag nördlich der heutigen Permoserstraße. Durch die Expansion der HASAG-Werke musste die Anlage weichen. Das neue Terrain wurde am heutigen Standort Anfang der 1930er Jahre urbar gemacht. 1936 hatte die Anlage ihre größte Ausdehnung mit ca. 4,5 ha bei 130 Parzellen. Durch Baumaßnahmen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts schrumpfte die Anlage auf ihre derzeitige Größe. 

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  66  2,22 ha
Nordostvorstadt

Unter der Bezeichnung "Schreberverein für die nordöstlichen Vorstadtdörfer Leipzigs" entstand 1883 der viertälteste im SLK organisierte KGV. Das erste Vereinsgelände erstreckte sich zwischen Kohlweg, Eisenbahn- und Hermann-Liebmann-Straße. Durch Industrieansiedlungen zog der Verein ab 1908 auf ein neues Gelände östlich des Kohlwegs um. Anfang der 1970er verlor der Verein ca. 75% der Gärten durch das Neubaugebiet Schönefeld. Die Mitglieder pflegen - wie seit eh und je - ein gutes Miteinander und besonders haben die Gartenfreunde ein Herz für die Kinder.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gartenlokal Vorstadtbaude 141  3,60 ha
Nordstern

Von der Familie Gontard, Besitzer des Rittergutes Mockau, pachteten 1906 die ersten Garteninteressierten um Richard Uhlemann Gelände. Zwei Jahre darauf kam es zur Gründung des KGV "Erholung". Innerhalb kürzester Zeit gab es so viele Nachfragen, dass die gesamte Anlage heute mit fast 17 ha zu den größten in Leipzig gehört. Das Vereinsleben nahm eine rasante Entwicklung, z.B. bewies der Trommler- und Pfeifercorps beim Sommerfest 1911 sein Können. Die Milchkolonien wurden nach dem Ersten Weltkrieg Standard. Das neue Vereinsgebäude mit Bewirtschaftung ging 1925 in Betrieb. In diese Epoche fiel der Bau der Friedrichshafner Straße zum Flughafen Mockau, der die Anlage in zwei Teile schnitt. Seit dem 10. Oktober 1934 trägt der Verein seinen heutigen Namen "Nordstern".

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Wirtshaus Nordstern (2012 abgebrannt) 513  16.98 ha
Ostende

Rund 1,7 ha Fläche pachteten die Vorväter nahe dem Schönefelder Bahnhof und auf Paunsdorfer Flur und gründeten 1917 den KGV "Ostende". Anfang der 1920er Jahre verlegten die Gartenfreunde durch das damalige Gelände eine Wasserleitung und legten Brunnen an. Die Kinder- und Sommerfeste waren von Beginn an Höhepunkte im Vereinsleben. Durch die angrenzenden Eisenbahntrassen geriet die Anlage mit ins Visier der Bomberflugzeuge im Zweiten Weltkrieg. Am 24. Juni 1945 konstituierte sich schon ein neuer Vorstand und koordinierte den Wiederaufbau. Nördlich des Friedhofes wurde die Anlage 1973 um 31 Parzellen erweitert. 2002 verlegten die Mitglieder in kürzester Zeit eine neue Trinkwasserleitung. 2007 war der KGV "Ostende" Ausrichter des "16. Tag des Gartens".

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gaststätte Ostende 411  13.23 ha
Paradies

Der älteste Mockauer Verein wurde 1900 gegründet. Das Areal besteht aus zwei Teilanlagen. Zuerst legte man die "Alte Anlage" an. Nach der Regulierung der Parthe wurde das Überschwemmungsgebiet aufgeschüttet und Anfang der 1930er Jahre entstand die "Neue Anlage". Im Zweiten Weltkrieg vernichteten Luftangriffe das Vereinshaus, ein 2-geschossiges Gebäude mit Gaststätte, eine Kegelbahn und das Archiv des Vereins. In den 50er Jahren bauten die Gartenfreunde Vereinsgebäude und Gartenlokal wieder auf. Sommer- und Kinderfeste gehören jedes Jahr in den Terminplan.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Gartenlokal Paradies 170  5,24 ha
KleingaertnerPaunsdorf163

Einheimische hegten den Wunsch, einen Garten zu bewirtsachaften und gründeten am 7. September 1907 den KGV. Nach langen Mühen gelang es am 1. Oktober 1909 endlich Pachtland zu bekommen (Teilanlage 1) und am 24. November 1911 kamen die ersten Gärten zur Verlosung. Dem Wohl der Heranwachsenden galt dem KGV als eines seiner Ziele und ein Spielplatz wurde umgehend mit angelegt und die Milchkolonien praktiziert. In den ersten Jahren entstanden das Vereinshaus, ein Wirtschaftsgebäude sowie ein Unterkunftshaus für den Nachwuchs. Auch auf den Vogelschutz legte man sehr viel Wert. Innerhalb der Gemeinschaft der Kleingärtner entwickelte sich über Jahrzehnte eine rege Tätigkeit im gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Vereinsleben.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
 Spartenheim Paunsdorf 288  8,81 ha
Rb Paunsdorf-Engelsdorf

In den Gründerzeitjahren verpachteten die Bahndirektionen nicht benötigte Flächen vorrangig entlang der Gleistrassen. So auch im Bereich des um 1906 fertig gestellten Rangierbahnhofes Paunsdorf und die ersten Bediensteten der Reichsbahn legten ihre Parzellen südlich der Böschung nahe von Watzdorf- und Geithainer Straße an. Im Laufe von Jahrzehnten etablierten sich 12 Teilanlagen (!). Einige "Splitter" befinden sich gar zwischen den Gleisharfen auf dem Rangierbahnhof. Im Zweiten Weltkrieg war das weitläufige Bahnareal mehrfach Ziel vom Bombenangriffen und so waren die Schäden in den Gärten beträchtlich. Die größte Teilanlage befindet sich an der Riesaer Straße und das Teilstück an der Güterbahnhofstraße liegt auf Engelsdorfer Gemarkung.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  418  14,03 ha
Rose

Als "Gartenkolonie Erholung Leipzig-Paunsdorf" gründete man am 11. November 1911 den Verein auf einem aufgeschütteten Terrain. Die 24 Parzellen haben eine Größe zwischen lediglich 100 und 200 m².

1936 erfolgte die Umbenennung in Kleingärtnerverein "Rose". Der Verein mit seiner Anlage zählt zu den kleinsten Mitgliedern im SLK.

 

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  24  0.47 ha
SchoeneHeimat

Der Verein entstand 1933 aus dem Zusammenschluss der beiden Vorgänger: "Verein der Apel´schen Gärten" (1900 gegründet) und "Wiesengrund" (1905 gegr.). Besonders im Letzteren gab es ein sehr ausgeprägtes Vereinsleben. Die beiden Anlagenteile sind durch den öffentlichen Weg von der Leostraße zur Parthe getrennt (s.Foto).

Im Fluss war das Baden bis 1928 noch möglich. Auf der kleinen Vereinswiese fanden in kleinem Rahmen Kinderfeste statt. Durch die Nähe zur Parthe mussten 1998 Parzellen aufgegeben werden. Seit 2000 ist diese vernässte Fläche ein ausgewiesenes Feuchtbiotop.

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  92  2,76 ha
Waldessaum

Als "Gemüsebauverein Paunsdorf" erfolgte die Gründung am 20. September 1923 mit 70 Parzellen. Ende der 1920er Jahre kam weiteres Pachtland hinzu und die Anlage hatte ihre Gesamtausdehnung erreicht. Seit 1930 heißt der Verein "Waldessaum". Man legte Anfang der 1930er Jahre Wege und Brunnen an. Jedes Mitglied hatte nach Beschluss von 1932 40 Pflichtstunden zu erbringen! Jedoch kam das gesellige Leben nicht zu kurz. Sommer- und Stiftungsfeste erfreuten sich großer Beliebtheit auch bei den Anwohnern und Milchkolonien fanden statt. 1935 wurde das unterkellerte Vereinshaus mit Gaststätte eingeweiht. In den 1970er Jahren ist die Bewirtschaftung aufgegeben worden. Mit Errichtung des Neubaugebietes erhielten alle Parzellen einen Stromanschluss. Für die Neu-Paunsdorfes ist der "Waldessaum" eine Erholungsoase.  

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Vereinsgaststätte Anzahl der Parzellen Fläche
  151  4,55 ha