2018 08 Feigenkaktus Edgar Schmitt

Neben 20 anderen winterharten Kakteen blüht auch in diesem Jahr (2018) dieser 1,55 m hohe Zylinderkaktus in meinem Garten.

Die Cylindropuntia imbricata hat pro „Zweig“ fünf bis sieben Blüten. Das waren in diesem Jahr insgesamt 180 (!) Blüten. Diese Art ist bis minus 25 °C winterhart und kann zwei Meter hoch werden.

Gartenfachberater Edgar Schmitt - KGV “Alt Schönefeld“

Foto - Edgar Schmitt: Der "Hingucker" in der Parzelle

S.Strey Hannover Abb.01Junges Team aus Hannover will Pflanzenkrankheiten per Smartphone bekämpfen.

Blattläuse im Salat, Braunfäule auf den Tomaten - vieles von dem, was Gärtner und Landwirte mit viel Hingabe anbauen, fällt alle Jahre wieder Schädlingen und Pflanzenkrankheiten zum Opfer. Doch das könnte in vielen Fällen verhindert werden, würde schnell genug eingegriffen. Aber eben das liegt häufig das Problem. Besonders Kleingärtner wissen oft nicht, um welche Krankheiten oder welchen Schädling es sich handelt oder wie sie am besten dagegen vorgehen müssen.

Genau hier setzt jetzt die GartenBank an. Eine neue App, die dem Nutzer einen ausführlichen Katalog mit über 80 Ursachen von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen zur Verfügung stellt. Alle Abbildungen von - http://www.pflanzen-krankheiten.de

Abb. 1: Im ersten Schritt wir die befallene Nutzpflanze ausgewählt

2017 07 Giesskanne Rike pixelio.deDas Motto "Viel hilft viel" gilt beim Gießen nicht, im Gegenteil. Flasches Gießen kann unnötige Kosten verursachen und den Pflanzen sogar Schaden zufügen. Richtiges Gießen ist angesagt, doch dabei müssen einige simple Regeln beachtet werden, um die Pflanzen optimal zu versorgen und nicht mehr Wasser als unbedingt erforderlich zu verbrauchen.

Zuerst muss die Grundlage zum Einsparen von Wasser durch Mulchen (leichtes Abdecken der Beete mit Pflanzenmaterialien) geschaffen werden. Verschiedene Mulchmaterialien können hierfür verwendet werde, z.B.:  (Button "Weiterlesen")

Gießkanne in Aktion - Foto: Rike/pixelio.de

2018 05 R.P. Fenk 0825Heute erfahren Sie vorerst in einer letzten Folge Wissenswertes über Nützlinge, die wichtigsten und schützenswerten Helfer bei der Schädlingsbekämpfung in unseren Kleingärten. Dieses Mal sind es die Hautflügler (Wespen, Bienen) und die Zweiflügler (Fliegen, Mücken). In Bezug auf den Pflanzenschutz kommt den Wespen besondere Bedeutung zu.

Die Hautflügler sind mit über 10.000 Arten wohl die artenreichste Insektengruppe in Europa. Insbesondere sind die parasitisch lebenden Arten der Wespen in der Lage, ganze Populationen von Schädlingen an Obstbäumen (Schildläuse, Blattläuse) wesentlich zu dezimieren. Räuberisch lebende Wespen erbeuten auch Larven verschiedener Käfer- und Schmetterlingsarten, aber auch Raupen schädlicher Wickler.

Foto - Ralf-Peter Fenk: Wespe

Im dritten Teil (siehe auch "Leipziger Gartenfreund" 03/2018) befasste sich Fachberater Peter Schädlich mit der Lebensweise von Vögeln und Insekten in Eintracht oder Gegensatz. Im vierten Teil analysiert er die Beziehung der Vögel zur Menschheit.

Weitaus schlechter als unseren Gartenvögeln geht es den Vogelarten und anderen Bewohnern der Feldfluren und des Offenlandes. Mit der Einführung der modernen, industriemäßigen Bewirtschaftung der Ackerflächen wurden ehemals kleingliedrig strukturierte und artenreiche Agrarlandschaften ausgeräumt. Seit Jahren dominiert auf den Feldern der großflächige Anbau von Raps und Mais für die Herstellung von Biogas oder Benzin.

Im ersten und zweiten Teil dieser Serie (siehe auch "Leipziger Gartenfreund" 09/2017 und 02/2018) befasste sich Fachberater Ralf-Peter Fenk mit verschiedenen Spinnenarten und dem Marienkäfer. Im Folgenden, zweigeteilten, Beitrag geht Peter Schädlich intensiver auf die gefiederten Nützlinge ein.

Vor noch nicht allzu langer Zeit galten Vögel in weiten Teilen der Bevölkerung als wertvollste Helfer bei der Bekämpfung von Insekten in unseren Gärten. Die Insekten indes galten aufgrund ihrer Verhaltensweisen und Fressgewohnheiten als stechende, beißende und saugende Plagegeister, die auch noch Krankheiten übertragen könnten. So hatten sie allgemein einen schlechten Ruf und wurden pauschal als Schädlinge abgestempelt. Bis auf wenige Ausnahmen bekämpfte man sie rücksichtslos mit der chemischen Keule gleich welcher Art. Dabei wusste man im Einzelnen zu wenig über die Artenvielfalt und deren wichtigen und umfangreichen ökologischen Funktionen im Naturhaushalt. Oder wollten wir es nicht wissen?

201802 02 Florfliege Grosse Fluegel mit netzartigem GeaederIm ersten Teil (siehe auch „Leipziger Gartenfreund“ 09/2017) hatte ich mich mit der immer stärkeren ökologischen Nutzung der Kleingärten und in diesem Zusammenhang mit den Nützlingen befasst. In der Fortführung möchte mich den Gruppen der Ohrwürmer, Wanzen, Milben sowie den Netzflüglern zuwenden.

Der Ohrwurm gehört zur Nützlingsgruppe der Insekten. Kennzeichnend für ihn sind der dreigeteilte Körper (Kopf, Brust, Hinterleib), die drei Beinpaare und zum Teil das Vorhandensein von Flügeln. Charakteristisch sind die Zangen am Hinterleib.

Foto - Institut für Pflanzengesundheit (A): Große Flügel mit netzartigem Geäder kennzeichnet die Florfliege

2017 09 Jon Sullivan Siebenpunkt Coccinella septempunctataÖkologisches Gärtnern steht zunehmend im Mittelpunkt vieler Kleingärtner bei der Bewirtschaftung ihrer Parzellen. Im engen Zusammenhang damit steht die Förderung der Vielfalt der Arten, insbesondere der Nützlinge. Dort, wo Nützlinge gefördert und damit Lebensräume für sie geschaffen werden, kann weitestgehend auf die Bekämpfung der Schädlinge mit Pflanzenschutzmitteln (PSM) verzichtet werden.

Viele Schädlinge haben als Gegenspieler Nützlinge, so z.B. sind der Marienkäfer und seine Larven bekannt dafür, dass sie Blattläuse, Thripse und Spinnmilben vertilgen. Auch Spinnen fangen und laben sich an Blattläusen und Zikaden.

Foto - Jon Sullivan: Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata)