2013 Weidling Olaf 05Olaf Weidling ist Autor der monatlichen Beiträge "Garten-Olafs Kalendergedanken" bzw. "Über den Gartenzaun gefragt" in der Rubrik "Gartenfachberatung" im Mitteilungsblatt des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. (SLK) "Leipziger Gartenfreund"

An dieser Stelle gibt der passionierte Kleingärtner nützliche Tipps für all die erforderlichen Arbeiten im jeweiligen Monat, denn wer weiß schon ganz genau, wann und wie z.B. ein bestimmter Obstbaum zu schneiden ist oder wann welcher Pflanzenschutz zweckmäßig  ist.

Olaf Weidling ist Mitglied in der Gartenfach-Kommission (GFK) des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner (SLK) und Leiter des Stammtisches West.

Foto: SLK

2013 01 Buschwindroeschen Anemone nemerosa wikiHallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf"

Ich hoffe, der „Einstieg" in das Jahr 2013 war angenehm. Damit wirft auch ein neues Gartenjahr seine Schatten voraus. Auch in dieser kalten, fast vegetationslosen, Jahreszeit gibt es doch so einiges zu tun.

An Tagen um die 0°-Celsius-Grenze herum kann der Schnitt am Kernobst bzw. Zierbäumen vorgenommen werden. Ist es frostiger, können die offen zutage liegenden Zellen der Schnittfläche durch Eisbildung platzen. Daraus resultieren krankheitsanfällige Wunden. Sind diese größer als eine 1-€-Münze, werden sie mit Baumwachs versiegelt.

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Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf"

Liebe Gartenfreunde, das Gartenjahr neigt sich nun dem Ende entgegen. Trotzdem gibt es noch einige Arbeiten, die man im Dezember realisieren kann. Nach dem ersten Frost beginnt die Ernte von Rosenkohl, Grünkohl und Wirsing. Kälteverträgliches Gemüse wie Radicchio, Endivien, Feldsalat und Lauch kann laufend geerntet werden. Bei angekündigten starken Nachtfrösten ist das verbleibende Wintergemüse mit Vlies abzudecken. Eingelagertes Gemüse regelmäßig kontrollieren und schimmliges oder faulendes sofort aussortieren. Vergessen sie auch nicht, ihre Lagerräume regelmäßig zu lüften. Nun zum Thema: Richtige Lagerung von Obst und Gemüse.

Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf"

Heute werde ich mich wie versprochen dem „ewigen" Thema Obstbaumschnitt im Kleingarten widmen. Leider stelle ich immer wieder fest, dass unsere Kleingärtner recht wenig über den Obstbaumschnitt wissen. Oft sehe ich, dass Gartenfreunde ihre Obstbäume wie Pinien schneiden, damit sie „schön" aussehen. Bei diesem „Verschönerungsschnitt" werden aber die fruchttragenden Triebe oftmals rigoros abgeschnitten. Der Sinn der Sache ist jedoch, dass wir im nächsten Jahr gesunde Früchte ernten. Mit dieser Schneidmethode werden Sie aber keinen Erfolg haben, Sie schaden eher dem Obstgehölz. Wie ein Gehölz auf den Schnitt reagiert, ist auch vom Zeitpunkt des Schnittes innerhalb des Jahres  abhängig. Nach dem Schnitt muss der Obstbaum die Wunden überwallen und neu austreiben. Es lässt sich natürlich besser schneiden, wenn der Obstbaum ohne Blattwerk ist, denn so kann man die Krone besser überblicken. Das Steinobst reagiert jedoch im Winter empfindlicher auf dem Schnitt. Im Gegensatz zum Kernobst verheilen die Wunden schwerer.

Folgende Regeln beim Schnitt der Obstgehölze müssen Sie beachten:

Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf" 

liebe Gartenfreunde, ein Baum ist eine Anschaffung für viele Jahre. Es sei angeraten, sich vor Kauf und Pflanzung mit den Nachbarn abzustimmen und ggf. den Rat des Fachberaters einzuholen. Und man sollte beim Pflanzgut auf die bewährte, ortsansässige Baumschule setzen!

Obstgarten: Herbstzeit ist Pflanzzeit. Ganz gleich, ob der Baumbestand verjüngt, ein ständig kränkelndes Gehölz durch ein für den Standort geeigneteres Gewächs ersetzt oder eine Lücke geschlossen werden soll, jetzt ist die Phase Obstgehölze in den Boden zu bringen gekommen.

Hallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf"

Ich war wieder einmal unterwegs zu Gesprächen über den Gartenzaun. Für uns Fachberater ist es wichtig, direkt mit den Pächtern zu sprechen, denn so mancher hat den Sinn der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit noch nicht verinnerlicht oder hat so seine „Schwierigkeiten" damit. Das Bundeskleingartengesetz ist nun einmal die Richtschnur für das Kleingartenwesen in Deutschland und Gesetze sind einzuhalten. Hier haben die Fachberater in den Vereinen in Zukunft noch eine Menge an Überzeugungsarbeit zu leisten. Besonders richte ich mein Augenmerk auf die jüngeren Kleingärtner und Neupächter. Hier können wir unser Wissen gezielt weitergeben, finden offene Ohren und vernehmen auch Dankesworte.

2012 08 Kohlrabi wikiHallo, hier ist wieder der "Garten-Olaf"

Der gesamte Juli hat uns mit Sonnenschein nicht gerade verwöhnt. Eher prägend waren häufige und starke Niederschläge. Dadurch sind die Kohlrabis in meinem Garten auch geplatzt. Was ist die Ursache?

Der Kohlrabi benötigt für sein Wachstum ausreichend Wasser. Fallen nun ergiebige Regenmengen, nehmen die Pflanzen entsprechend viel Wasser auf, dehnen sich aus, bis die Frucht infolgedessen aufreißt. Aus diesem Grund soll der Kohlrabi regelmäßig (auch bei trockener Witterung) gegossen werden. Abhilfe gegen die übermäßige Flüssigkeitsaufnahme bringt eine Folie, die man über die Kohlrabis spannt. Somit verhindert man im Endeffekt das Aufreißen der Kohlrabifrucht.

Foto: wikipedia

2012 07 Sommerriss 229zHallo, hier ist wieder der „ Garten-Olaf".

Bei meiner Gartenbegehung musste ich leider feststellen, dass dem Sommerriss zu wenig Beachtung geschenkt wird. Ich nehme an, dass viele Gartenfreunde von der Notwendigkeit des Sommerrisses zu wenig wissen. An dieser Stelle sind die Fachberater der Vereine gefragt. Sie sollen ihr Wissen über den Sommerriss an die Gartenfreunde weitergeben, indem sie dies vor Ort anschaulich demonstrieren und erläutern.

SLK-Foto: Demonstration des Sommerrisses durch Ralf Hesse (Leiter der Garten-Fachkommission des SLK)

2012 06 Hochbeet2Hallo hier ist wieder der „Garten-Olaf“: 

Wie versprochen, heute einiges über die Bepflanzung eines Hochbeetes. Natürlich ist es jedem Kleingärtner selbst überlassen, was oder wie er sein Hochbeet bepflanzt. Wer Kräuter mag, wird sein Hochbeet mit Kräutern bestücken. Ich habe mein Hochbeet jetzt schon das dritte Jahr und mein Anbau beschränkt sich auf die Mischkultur im Gemüseanbau.

Fotos: SLK